Rezension im rkm-Journal

Im rkm-Journal, einem Online-Rezensionsjournal des Halem-Verlags, ist eine Rezension des Buches erschienen. Wolfgang Schweiger schließt seine Besprechung mit dem Fazit:

Schmidt ist einer der wenigen Soziologen bzw. Kommunikationswissenschaftler, die das Social Web nicht nur vollständig kennen, verstehen und mit Begeisterung nutzen, er analysiert es auch nüchtern und weitgehend objektiv. “Das neue Netz” ist gegenwärtig sicherlich die beste Publikation zum derzeitigen Modethema, auch wenn das Buch eher deskriptiv und erklärend geraten ist. Aus wissenschaftlicher Sicht steht zu hoffen, dass Schmidt sein Potenzial nutzt und bald einen in sich schlüssigeren theoretisch-empirischen Buchbeitrag vorlegt – zuzutrauen ist es ihm.

PS: Sehr treffend und bedenkenswert ist auch folgende Bemerkung:

„Und natürlich gibt es auch einen Blog zum Buch (…) Und wie es in der wissenschaftlichen Community so ist, halten sich die Leser weitgehend mit Reaktionen zurück. An dieser Kultur des “Lieber-Nicht-Diskurses” jenseits lebenslaufrelevanter Publikationen und jenseits der Biertische an langen Tagungsabenden ändert auch ein Blog als neuer Medienkanal nur wenig.“

Reaktionen auf das Buch

In den ersten Wochen nach Erscheinen des Buches war es für mich vor allem spannend, die unterschiedlichen Rückmeldungen an verschiedenen Orten im Netz zu verfolgen.

Eine sehr unmittelbare Form des Feedbacks bietet Amazon mit dem Verkaufsrang – im Moment gerade steht es auf Rang ~30.000, es war allerdings zu Beginn des Verkaufs zeitweilig mal bis auf Rang 3.010 hochgeschnellt.

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Zudem ist es spannend, dass sich nun nach und nach die „Amazon-Nachbarschaft“ herauskristallisiert, also die Bücher, die in Kombination mit meinem gekauft wurden. Inzwischen finde ich mich dort in illustrer Gesellschaft von z.B. Yochai Benkler und Clay Shirky wieder, aber auch von Sascha Lobo.

Eine andere Art von Rückmeldung kam über Twitter, nämlich von Menschen, die das Buch bestellt oder bereits erhalten haben. Über die Facebook-Fanseite sowie via Mail kamen auch einige weitere Hinweise auf Fehler (besten Dank!), die ich in die Errata-Seite aufgenommen habe. Vom Verlag schließlich weiß ich, dass auch schon eine Reihe von Anfragen nach Rezensionsexemplaren eingegangen sind.

In den kommenden Wochen wird es deswegen möglicherweise die ersten etwas ausführlichen Reaktionen und Besprechungen geben. Ich freue mich darauf!

Errata-Seite eingerichtet

So sehr ich mich auch bemüht habe, durch eigene Korrekturdurchgänge und das Korrekturlesen durch Freunde und Kollegen: Die Druckfassung meines Buches enthält Fehler. Auf zwei davon bin ich bereits aufmerksam (gemacht) worden, deshalb habe ich gerade eine Errata-Seite eingerichtet, wo ich diese Fehler korrigiere. Für weitere Hinweise bin ich dankbar (auch wenn ich mich dann ärgere…), entweder als Kommentar zu diesem Beitrag oder via mail.

Fehler 1 ist übrigens fast schon ein Freudscher Vertipper: In der Einleitung heißt es „Art und Wiese“ statt „Art und Weise“; möglicherweise eine Nachwirkung des HSV-Werder-Traumas vom Saisonende 2008/2009. Fehler 2 ist im Literaturverzeichnis zu finden, wo ich Katrin Busemann, seit diesem Jahr Co-Autorin des Web 2.0-Teils der ARD/ZDF-Onlinestudie, kurzerhand zu Martin Busemann gemacht habe. Vermutlich spukte mir da noch ihr Vorgänger Martin Fisch im Kopf herum…

Da ist das Ding

Bereits beim Weblog-Buch war ich positiv überrascht worden, bei „Das neue Netz“ lief es nun genauso: schon einige Tage vor dem Termin, der mir vom Verlag für den Verkaufsstart genannt wurde, bekam ich von der Druckerei einige druckfrische Exemplare zugeschickt. Hier ist es nun also – auf dem Foto vor einem Ausschnitt des Materials drapiert, das ich für das Verfassen durchgesehen habe (die Bücher und Onlinequellen passten nicht aufs Bild…).

Da ist das Ding

Leseprobe und URLographie

Das vollständige Buch wird am 18.9. erscheinen, doch bereits heute gibt es erste Einblicke:

  1. Eine Leseprobe mit Inhaltsverzeichnis, Einleitung sowie zwei Kapitelzusammenfassungen (zu persönlichen Öffentlichkeiten und zu Informationsmanagement).
  2. Die Liste der Onlinequellen aus dem Literaturverzeichnis als URLographie.

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Manuskript abgegeben

[Update 14.8.: Es gab noch einige kleinere Änderungswünsche von Seiten des Verlags, und ich hatte selbst auch noch ein paar Fehler gefunden – nun ist es aber wirklich endgültig und final abgegeben.. :-)]

Nun ist es endlich vollbracht – gestern Abend habe ich das druckfertige Manuskript an den UVK-Verlag geschickt. Möglicherweise müssen noch ein paar kleinere Änderungen vorgenommen werden, aber ich hoffe, dass nichts wirklich Großes mehr ansteht und ich in ein paar Wochen das fertige Buch dann auch in den Händen halten darf.

Als Vorschau habe ich mit Wordle mal eine Zusammenfassung des Buchs erstellt – alles Wissenswerte steckt in dieser Wortwolke:
wordle1
Interessanterweise gibt es auf Wordle auch schon die ersten (nicht ernst gemeinten) Rezensionen zum Buch:

Wordle: Untitleddrbieber,

Wordle: Untitledjanpassoth

Wordle: Die erste Besprechung zu "Das neue Netz" von Jan Schmidt_tillwe_.

Ende in Sicht

Wieder knapp zwei Monate Pause seit dem letzten Blogbeitrag – vor allem deshalb, weil ich die verfügbare Zeit lieber in die Arbeit am Buch statt ins Bloggen stecken wollte. Und auch wenn es langsam, sehr langsam voran ging – was an jeder Menge anderer Verpflichtungen lag, nicht zuletzt der Fertigstellung des Manuskripts für das Buch zum „Jugendliche und Web 2.0“-Projekt – ist doch nun wirklich ein Ende in Sicht. Mit dem UVK-Verlag habe ich vereinbart, dass kommenden Montag früh das Manuskript auf dem Schreibtisch meines Lektors liegt. In den verbleibenden Tagen ist noch einiges Polieren angesagt, darunter:

Übrigens ist nicht nur das absehbare Ende des Buchprojekts motivierend, sondern auch die Information, dass es bereits etwa 70 Vorbestellungen für das Buch gibt…. und 70 Leute möchte ich ungern noch länger warten lassen.. 🙂

Es geht voran… langsam…

Beim Einrichten dieses Blogs hatte ich noch die Vorstellung, hier zeitnah und regelmäßig über einzelne Schritte beim Schreiben des Buches zu berichten. Das hat sich in den letzten Monaten eigentlich erledigt, weil es einerseits aufgrund zahlreicher anderer Verpflichtungen langsamer als geplant voranschreitet (ich musste zwei mögliche Abgabetermine im Februar und April verstreichen lassen), ich andererseits aber auch froh bin, wenn ich verfügbare Zeit in das Manuskript stecken kann, weil das gegenüber dem Blog dann doch erste Priorität besitzt.

Aber ich will zumindest mal einen Zwischenstand geben: Eine Reihe von „Alpha-Testern“ haben mir wertvolles Feedback auf die ersten beiden Hauptkapitel gegeben und ich hoffe, im Lauf dieser Woche auch das dritte Hauptkapitel an einige Kollegen schicken zu können. Das Manuskript hat inzwischen etwas mehr als 200 Seiten, was aber insofern täuscht, als darin noch eine ganze Reihe von Stichworten und Fragmenten enthalten sind. Das endgültige Werk dürfte sich ungefähr in diesem Bereich einpendeln, wenn ich über die noch fehlenden Abschnitte gegangen bin.

Nun aber zurück ans Werk… 😉

Alpha-Tester und Twitter

Ich komme so langsam an den Punkt, wo einzelne Kapitel meines neuen Buches in einer ersten halbwegs ausformulierten Fassung vorliegen. An dieser „Alpha-Version“ muss noch einiges geändert, ergänzt, gestrichen und poliert werden; doch gleichzeitig ist damit die Zeit gekommen, erstes Feedback einzuholen, um einzelne Gedanken und Argumente zu überprüfen und gegebenenfalls noch Anregungen für veranschaulichende Beispiele, ergänzende Studien oder auch sprachliche Verbesserungen zu bekommen.

Kapitel 2, das eine kritische Diskussion des Konzepts „Web 2.0“, eine Skizze wesentlicher Angebotsgattungen und einer Zusammenfassung aktueller empirischer Nutzungsdaten enthält, hatte ich gestern in genau so einer Alpha-Version fertig gemacht und heute an zwei Kollegen mit der Bitte um Rückmeldung gemailt. Einer spontanen Laune folgend, setzte ich auch auf Twitter eine kurze Anfrage ab:

Innerhalb weniger Minuten hatte ich zwei direkte Nachrichten sowie eine Reihe von Antworten erhalten; letztlich habe ich den Auszug sieben weiteren Personen geschickt, die mir Feedback geben können. Und das schöne: Obwohl ich bis auf eine Person alle persönlich (wenn auch die meisten eher entfernt) kenne, wäre ich  nie auf den Gedanken gekommen, sie mit einer solchen Bitte anzuschreiben – nun aber bin ich froh darüber, weil sie mir alle wertvolle Rückmeldung liefern werden. Ein wunderbares Beispiel für das neue Netz in Aktion!

Buch bei Amazon gelistet

Während ich dabei bin, die Aufsatzstapel abzuarbeiten (also: durchzusehen und zu entscheiden was in den Text muss, was in eine Fußnote sollte und was weggelassen werden kann), ist mir aufgefallen, dass das Buch inzwischen bei Amazon gelistet (und damit auch vorbestellbar) ist. In der Kurzbeschreibung ist nicht nur dieses Weblog erwähnt, was mich sehr freut, sondern auch noch ein netter Satz enthalten, der sich auf das Vorläufer-Buch zu Weblogs bezieht… 🙂

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